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Mücken – stechend essen |
Die Mücken zählen innerhalb der Insekten zu den so genannten Zweiflüglern – gleich wie die Fliegen. Wie der Name vermuten lässt, haben sie im Gegensatz zu den meisten anderen Insekten nur ein Paar Flügel. Das zweite Paar hat sich zu zwei Schwingkölbchen zurückgebildet, welche nicht mehr dem Vortrieb, sondern nur noch der Stabilisierung des Fluges dienen. Die Stechmücken sind nur eine von rund 45 Mückenfamilien. Andere tragen geheimnisvolle Namen wie Fenstermücken, Büschelmücken, Zuckmücken, Stelzmücken oder Trauermücken. Doch auch Stechmücke ist noch lange nicht gleich Stechmücke. Über 2'500 verschiedene Arten schwirren weltweit in den verschiedensten Lebensräumen. Den meisten Stechmückenarten gemeinsam ist, dass sie kleiner als 15 Millimeter bleiben und sich von Pflanzennektar und Saft von Früchten ernähren. Normalerweise! Diese Nahrung enthält jedoch zu wenig Proteine. Deshalb zapfen die Weibchen – und nur sie – Blut von Säugetieren an. Bevor die Mücke nach dem Stich zu saugen beginnt, spritzt sie Speichel in ihr Opfer hinein, um die Blutgerinnung zu vermeiden. Mit dem Speichel können sie auch Krankheitserreger übertragen, welche beispielsweise Malaria oder Dengue-Fieber auslösen können.
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Fragen |

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Wie schnell fliegt eine Stechmücke? Stechmücken fliegen vergleichsweise langsam. Währenddem Bienen mit bis zu 18 km/h und Fliegen mit immerhin 6 km/h durch die Luft schwirren, bewegen sich Stechmücken mit gemächlichen 2 km/h. |
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Wie findet uns die Mücke aus 70 Metern Distanz? Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass Stechmücken auf eine Distanz von rund siebzig Metern Kohlendioxid aus unserem Atem feststellen können. Erst wenn sie näher kommen erkennen sie einzelne Geruchkomponenten unseres Schweisses. Schliesslich orientieren sie sich auf kurze Distanz vermutlich auch an Temperaturunterschieden. |
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Hält eine Tomatenpflanze Stechmücken ab? Mücken mögen den Duft unseres Schweisses, weil er ihnen den Weg zum Futtertrog weist. Der Geruch von einigen Pflanzen bekommt den Stechmücken aber nachweislich weniger. Daher meiden sie die Umgebung von Tomatenpflanzen, aber auch von Geranien. |
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