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Der Mond - treuer Begleiter der Erde |
Seit Jahrmilliarden ist der Mond treuer Begleiter der Erde. Heutige Theorien besagen, dass er entstand als ein Himmelskörper von der Grösse des Mars streifend mit der Erde kollidierte. Dabei wurde viel Materie, vorwiegend aus der Erdkruste und dem Mantel des einschlagenden Körpers, in eine Erdumlaufbahn geschleudert, ballte sich dort zusammen und formte schliesslich den Mond. Gemäss dieser Theorie wäre der Pazifik ein Überrest dieses Zusammenstosses. Gefestigter sind dagegen Erkenntnisse, wie der Mond heute das Leben auf der Erde beeinflusst. Zum einen ist er Taktgeber für eine Zeiteinheit - den Monat. In rund einem Monat umkreist er nämlich die Erde. Daneben ist er - zusammen mit der Sonne - auch für die Gezeiten verantwortlich. Stark vereinfacht formuliert, verursacht der Mond auf der ihm zugewandten Seite der Erde einen Wasserhochstand, weil die Masse des Mondes das Wasser der Meere anzieht. Umkehrt ist seine Anziehungskraft auf der gegenüberliegenden Seite der Erde gering. Dort hebt sich das Wasser an wegen der Fliehkraft der Erdrotation. Dadurch ergeben sich auf beiden Seiten der Erde Wasserhochstände und die Erde rotiert gewissermassen unter diesen hindurch. Mit der unterschiedlichen Verteilung der Landmassen wird dies in Realität selbstverständlich erschwert und diverse weitere Faktoren wie die Küstenlinie beeinflussen die effektiven Gezeiten an einem Ort. Den grössten Effekt vermag dieses grobe Modell dennoch zu erklären.
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Fragen |

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Wie weit ist der Mond von der Erde entfernt? Mond und Erde sind im Schnitt rund 384'000 Kilometer von einander entfernt - das ist rund das Zehnfache der Länge des Äquators. Momentan wächst der durchschnittliche Abstand zwischen Mond und Erde um rund 3,8 cm pro Jahr. Solche präzise Messungen werden durch so genannte Retroflektoren ermöglicht, welche durch die verschiedenen Raumfahrtsmissionen auf dem Mond installiert wurden. |
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Bei welcher Mondphase kann eine Mondfinsternis eintreten? Bei einer Mondfinsternis liegen Sonne, Erde und Mond exakt in einer Linie. Die Erde schiebt sich dabei ins Sonnenlicht, welches dann nicht mehr auf den Mond fällt. Bei dieser Konstellation ist es zwangsläufig Vollmond. |
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Wer leuchtet heller - Mond oder Erde? Mitten in der dunklen Nacht wirkt der Vollmond sehr hell. Eine "Vollerde" auf dem nächtlichen Mond erlebten wir allerdings rund 50-mal heller. Neben der Grösse liegt dies vor allem an der Abstrahlung. Denn die Erde strahlt über einen Drittel des einfallenden Sonnenlichtes zurück ins All. |
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